Die Stadt der Musikanten

Bremen – Stadtstaat mit einer über 1000 Jahre zurückreichenden Geschichte

Bremen gehört wie Berlin und Hamburg zu einem der drei Stadtstaaten Deutschlands. Streng genommen ist Bremen jedoch ein zwei Städte Staat, da offiziell auch das 50 km entfernte Bremerhaven zum Bundesland Bremen zählt. Beide sind nicht nur politisch, sondern ebenfalls über den Fluss Weser miteinander verbunden. Die gemeinsame Vergangenheit in der Hanse ist bis heute in beiden Städten mehr als nur im Stadtbild präsent. Der Name findet sich ebenfalls in der offiziellen Bezeichnung des Bundeslandes als Freie Hansestadt Bremen wieder. Als offizielle Hauptstadt des Bundeslandes Bremen fungiert die Stadt Bremen. Beide Städte dieses Bundeslandes sind komplett umgeben vom Bundesland Bremen, agieren politisch jedoch komplett unabhängig von den dort geltenden landesrechtlichen Verfügungen und Gesetzen. Mit einer Fläche von etwas weniger als 420 km ist Bremen das kleinste Bundesland Deutschlands. Das spiegelt sich auch in der Anzahl an Einwohnen wider, welche ebenfalls mit 670.000 Menschen zu dem Bundesland mit den wenigsten Einwohnern zählt.

Die Geschichte der Freien Hansestadt Bremen

Das Fleckchen Erde, welches heute auf den Namen Bremen hört, wurde aufgrund der geographischen Lage am Fluss Weser bereits sehr frühzeitig besiedelt. Obwohl Funde bei Ausgrabungen belebten, dass Menschen schon in der Bronzezeit auf diesem Gebiet lebten, dauerte es doch bis zum ersten Jahrhundert nach Christus als auch die ersten Siedlungen nachgewiesen werden konnten. Zur damaligen Zeit waren Regionen rund um Flüsse und Seewege besonders beliebt, da diese einen unkomplizierteren Handel ermöglichten. Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde die Besiedlung der Region durch den aus Alexandria stammenden Geografen Claudius Ptolemäus. Menschen wie diese bereisten damals weite Teile Europas, um die ersten wirklich aussagekräftigen Landkarten anzufertigen.

Der Namen Bremen taucht dagegen erst acht Jahrhunderte später zum ersten Mal in gefundenen Aufzeichnungen auf. Aus den damals noch geläufigen Begriffen wie Brema und Bremun entwickelte sich im Laufe der nächsten Jahrhunderte der bis heute geläufige Städtename Bremen. Zur gleichen Zeit trat auch eine zweite Entwicklung ein. Da die Menschen zunehmend geschickter im Umgang mit Baumaterialien und den Leben an Flüssen wurde, konnten die Siedlungen wesentlicher näher am Fluss gebaut werden. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde aus beiden Flussseiten ein kilometerweiter Abstand gehalten, um im Falle des Hochwassers die wirtschaftliche Existenz nicht in Gefahr zu bringen.

Ab dem Mittelalter begangen die Siedlungen deutlich stärker anzuwachsen, was zur Bildung erster Städte mit einer deutlich weitreichenderen Infrastruktur führte. Ein Hauptgrund dafür war die Schifffahrt, welche nun nicht nur einzelne Städte, sondern auch Kontinente miteinander verband. Bremen war daher bereits zu einem frühen Zeitpunkt ein Handelsplatz mit einem internationalen Charakter. Ein zweiter sehr wesentlicher Punkt für die Geschichte Bremens ist die Christianisierung. Die Religion war bereits ab dem siebten Jahrhundert nach Christus eng mit der Stadtgeschichte verbunden. Dies zeigt sich auch in der Ernennung zum Bistum durch Karl den Großen, welches ebenfalls in diesem Zeitpunkt stattfand. Weiteren Einfluss auf die Stadt übte auch der Kaiser Friedrich Barbarossa aus. Dieser sicherte den Bürgern Bremens im Jahr 1196 vollen Schutz und alle damals bekannten Bürgerrechte im Rahmen der Gelnhauser Privilegien zu. Dies unterstrich die Bedeutung des Handelsplatzes Bremens und des dortigen Wachstums weit über die Stadtgrenzen hinaus.

In den folgenden Jahrhunderten war die Geschichte Bremens in erster Linie durch die Blütezeit der Hanse geprägt. In dieser Zeit entstanden die ersten Zollunionen und viele weitere Handelsstandards, welche bis heute in der Wirtschaft Gültigkeit besitzen. Seine Sonderstellung als selbstverwalteter Stadtstaat begann nicht erst in der Bundesrepublik. Bereits durch die erklärte Reichsunmittelbarkeit während des dreißigjährigen Kriegs sichert Bremen seinen Status und verhinderte eine Fremdverwaltung durch Dritte. Erst im 1811 gelang es mit dem französischen Feldherrn Napoleon dem ersten Fremden Bremen zu besetzen und somit unter Fremdherrschaft zu stellen. Doch bereits drei Jahre später mussten sich die französischen Truppen dem schweren Widerstand geschlagen geben.

In den nächsten zwei Jahrhunderten veränderte die Industrialisierung die Wirtschaft in Bremen und ganz Europa. Kurz gebremst durch die Auswirkungen des zweiten Weltkriegs gelang es Bremen sich wirtschaftlich rasch zu erholen und in Verbindung mit Bremerhaven zu einem der Bundesländer des damals noch geteilten Deutschlands zusammenzuschließen. Traditionell wird in Bremen anstatt eines Landtags die Bürgschaft gewählt. Hierbei wird ein neuer Landeschef für die nächsten vier Jahre gewählt. Dieser bildet neben dem Posten als Regierungschef auf das Oberhaupt des Senats im Landesparlament. In jeder der bisher durchgeführten 19. Wahlperioden gelang es der SPD die meisten Stimmen zu erhalten und somit ihren politischen Einfluss in diesem Bundesland voll geltend zu machen.

Interessantes in und zu Bremen

Obwohl Bremen offiziell eines der kleinste Bundesländer Deutschlands ist, gilt dies nicht für die Bevölkerungsdichte. Hier liegt Bremen hinter Berlin und Hamburg auf Platz 3. Durchschnittlich leben hier 1600 Menschen auf einem km². Dies zeigt, dass so gut wie das ganze Gebiet Bremens besiedelt ist. Dies spielt eine wichtige Rolle für die Erhaltung der Souveränität Bremens.

30.000 der 670.000 Einwohner Bremens sind Studenten. Diese verteilen sich auf vier Hochschulen und zwei Universitäten. Bremen bildet damit nicht nur für die Metropolregion Bremen/Oldenburg einen Hot Spot für Studenten, sondern besitzt auch über die Grenzen der Region einen guten Ruf für die dort zu erhaltende Ausbildung. 2005 konnte sich Bremen zudem gegen 37 weitere Bewerber durchsetzen und sich den Titel Stadt der Wissenschaft, vergeben durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft sichern.

Das Land Bremen konnte sich im Jahr 2009 über ein Flächenwachstum von 14,95 km² freuen. Dieser war dem Land Niedersachsen sowie dem abgeschlossenen Staatsvertrag zu verdanken. Im Jahre 2010 wurde die Luneplatte offiziell in das Stadtgebiet von Bremen integriert.

Die Wirtschaft in Bremen

Die Wirtschaft in Bremen steht noch immer stark mit der Schifffahrt in Zusammenhang. Nach Hamburg ist Bremen nach wie vor der zweitwichtigste Platz in Deutschland für den nationalen und internationalen Handel mit per Schiff transportierten Gütern. In Bremerhaven ist zudem ein gesonderter Fischereihafen vorhanden. Bis heute sind daher die Auswirkungen der Hanse spürbar und tief im Leben der Bremer Bevölkerung verwurzelt.

Neben der Schifffahrt florieren in Bremen auch weitere Wirtschaftszweige. Zu dem neuesten gehören fast 350 Hightechfirmen, welche sich im Technologiepark von Bremen angesiedelt haben. Diesen gehört ebenso wie auch der Wind- und Elektrotechnik die Zukunft der Wirtschaft im Bundesland Bremen. Zudem gehört Bremen zu den zehn beliebtesten Städten bei Touristen. Bis zu 1,4 Millionen Hotelübernachtungen können somit in einem Jahr gezählt werden. Ein Großteil der Besucher hält sich zu geschäftlichen Zwecken in Bremen auf. Dies ist ein zusätzliches Symbol für die wirtschaftlichen Verflechtungen innerhalb Deutschlands sowie auf allen sechs Kontinenten.

Das Bruttoinlandsprodukt liegt über dem gesamtdeutschen Durchschnitt. Das Wachstum lag allein im Jahr 2015 1 % schneller als im Rest Deutschlands. Nur Hamburg verfügt im direkten Vergleich über eine bessere Bilanz. Mit dem zweiten Platz ist jedoch gleichfalls eine hohe Attraktivität für Bremen als Standort zur Ansiedlung von Unternehmen verbunden. Im Hinblick auf die Arbeitslosenzahlen ist ebenfalls eine interessante Entwicklung zu beobachten. Denn auch diese liegt etwas über dem gesamtdeutschen Schnitt. Mit bis zu 3 % mehr ist es wichtig diese Zahl etwas genauer zu untersuchen. Was dabei auffällt ist, dass Bremen selbst in etwa den Zahlen im Rest Deutschlands entspricht. In Bremerhaven sind die Arbeitslosenzahlen jedoch erhöht, was das schlechtere Ergebnis von aktuell 10 % Arbeitslosenquote für das Bundesland Bremen erklärt.

Die Geographie in Bremen

Die geographische Lage Bremens erstreckt sich auf eine Fläche von insgesamt knapp 420 km². Aufgeteilt sind diese auf jeweils 325 km² der Stadt Bremen sowie 95 km² für Bremerhaven. Beide Gebieten sind komplett getrennt voneinander. Dies bezieht sich jedoch nur auf die Landmasse. Über die Weser ist die Distanz von 50 km relativiert, da die Schifffahrt weiterhin den führenden Wirtschaftszweig darstellt. Trotz des dicht besiedelten Gebiets besteht Bremen zu 8,5 % aus unberührten Naturschutzgebieten. Diese verteilen sich auf 20 unterschiedliche Flächen, welche sich zum Großteil in Gewässernähe befinden. Mit der Kennzeichnung als Naturschutzgebiet wird trotz der Schifffahrt ein Gegengewicht hergestellt, um die natürliche Flora und Fauna der Gegend zu erhalten. Noch einmal 30 km² der Fläche entfallen auf die Häfen in Bremen sowie Bremerhaven. Diese bilden das Fundament der Wirtschaft und besitzen zeitgleich einen hohen Identifikationfaktor innerhalb der Bevölkerung.

Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Bremen

Wer den Namen Bremen hört, denkt fast zwangsläufig an die Bremer Stadtmusikanten. Das berühmte Kunstwerk bestehend aus Esel, Hund, Katze und Hahn haben nicht nur den Gebrüdern Grimm zu internationaler Popularität verholfen. Die gleichnamige Statue ziert nicht nur zahlreiche Souvenirs aus der Hansestadt Bremen, sondern kann in Form der Bronzestatue von Gerhard Marcks auch jederzeit vor Ort bewundert werden. Ein weiteres Wahrzeichen der Stadt bildet der Bremer Roland. Diese Statue mit einer stattlichen Höhe von knapp über zehn Meter thront seit mehr als sechs Jahrhunderten über der Stadt. Der Roland wurde 1404 als Zeichen für die Unabhängigkeit der Hansestadt errichtet. Bis heute ist es Bremen gelungen diesen Status zu behalten und den Geist der Freiheit zu bewahren. Dieser Symbolcharakter über so viele Generationen ist auch der UNESCO nicht verborgen geblieben, welche den Bremer Roland in das Weltkulturerbe aufgenommen hat.

Diese Ehre ist auch dem Bremer Rathaus zuteil geworden. Mit einem Alter von ebenfalls mehr als 600 Jahren, hat dieses Gebäude die Blütezeiten der Hanse erlebt und ist bis heute ein sehr lebendiger Zeitzeuge bedeutender geschichtlicher Momente. Das Bremer Rathaus bildet bis heute einen zentralen Anlaufpunkt auf dem Marktplatz. Eingerahmt von weiteren historischen Gebäuden ist das Rathaus ebenso wie die komplette Altstadt ein Muss für jeden Besucher. Hier zwischen diesen Gebäuden zu schlendern entspannt nicht nur die Seele, sondern lässt auch die Augen auf Wanderschaft über die Fassaden gehen. Heute zählt der Marktplatz von Bremen zu einer der wenigen aus dem Mittelalter, die noch immer so gut wie unverändert den Glanz vergangener Epochen und Jahrhunderte widerspiegeln.

Wer in Bremen sein Herz für die Vergangenheit entdeckt hat, wird sich im Schnoorviertel wie Zuhause fühlen. Hier befindet sich ein ganzer Stadtzug, der heute noch an die Anfänge der Hanse erinnert und dort für viele Jahre den Fischern und Hafenarbeitern ein Zuhause bot. Die engen Gassen und kleinen Geschäfte sind eine willkommene Abwechslung zu den großen Shoppingcentern und spiegeln zudem den historischen Charakter Bremens wider. Ein ganz besonderes Cafe befindet sich in der Mühle am Wall. Diese ist eingerahmt von Blumen und zeigt weitere Züge des historischen Stadtbildes in einem modernen Gewand. Zu den neueren Sehenswürdigkeiten in Bremen zählt das Universum Museum. Dieses erinnert von außen an einen Wal und zeigt im Inneren verschiedene interaktive Ausstellungsstücke, welche für die ganze Familie ein attraktives Ausflugsziel darstellt.

Quelle: https://bundesland24.de/staedte/bremen/

WAS IHR IN DER HANSESTADT BREMEN NICHT VERPASSEN SOLLTET

Das UNESCO-Welterbe Rathaus und Roland

Es ist das Schmuckstück am Marktplatz, der „guten Stube“ von Bremen: das vor über 600 Jahren errichtete und bis heute fast unveränderte Rathaus. Der gotische Bau wurde zwischen 1405 und 1409 errichtet und die davorgesetzte Renaissance-Fassade mit üppiger Steinmetzkunst 1612 fertiggestellt, mit Reliefs, Fabeltieren und Figuren, so weit das Auge reicht. Nicht minder prächtig ist das Innere. Unbedingt ansehen: die Güldenkammer, die vom Künstler Heinrich Vogeler im reinsten Jugendstil gestaltet wurde. Die Obere Halle ist Bremens Festsaal und dient heute unter anderem als Kulisse für die berühmte Schaffermahlzeit, das älteste Brudermahl der Welt.

Seit 2004 zählt das Rathaus zum UNESCO-Welterbe, genau wie sein Nachbar, der Roland. Diese 10 Meter hohe Skulptur steht mitten auf dem Marktplatz, trägt gewelltes Haar, Kettenhemd und Schwert – so wacht sie seit 1404 über die Freiheit und Rechte der Stadt. Sie stellt den Neffen Karls des Großen dar, den man im Mittelalter als Volksheld feierte, und wurde von den UNESCO-Experten zum schönsten Rolanddenkmal Deutschlands erklärt. Zum Abschluss kann man dann gut den Bremer Ratskeller besuchen – dort werden seit 1405 deutsche Weine ausgeschenkt.

Die Bremer Stadtmusikanten

Jeder will sie sehen, diese kauzigen Musikfreaks. Westlich vom Rathaus steht die berühmte Tierpyramide aus Esel, Hund, Katze und Hahn. Sie versinnbildlicht das Märchen von vier Haustieren, die sich aufmachten, ihr Glück zu finden. Das war zu einer Zeit, als eine Flucht in die Stadt als Ausweg aus der Knechtschaft galt. 1819 wurde das Märchen der Bremer Stadtmusikanten erstmals von Jacob und Wilhelm Grimm notiert. Die Geschichte der vier wilden Gesellen machte Bremen berühmt – und das, obwohl die Tiere in der Legende gar nicht bis in die Hansestadt kamen.

In Folge irrten immer wieder Besucher durch die City auf der vergeblichen Suche nach den berühmten Vier. 1951 gab der Bremer Verkehrsverein daher dem Bildhauer Gerhard Marcks (1889–1981) den Auftrag, eine Skulptur zu schaffen. Heute zählen die Bremer Stadtmusikanten zur Nummer Eins der Sehenswürdigkeiten und zum ersten Selfie-Stop. Übrigens: Wer die beiden bronzenen Vorderläufe des Esels umfasst, dem bringt das Glück, so heißt es. Wobei man dabei Hygienemaßnahmen nicht außer acht lassen sollte…

Der Schnoor, Bremens ältestes Viertel

Der Name Schnoor bedeutet auf Plattdeutsch so viel wie Schnur. Kein Wunder, denn hier reihen sich Bürgerhäuser aus dem 15. bis 18. Jahrhundert wie an der Perlenkette aneinander. Nur gut 300 Meter Luftlinie vom Marktplatz entfernt liegt Bremens ältestes Stadtviertel. In den engen Gassen sorgen kleine Läden, Kunsthandwerker-Ateliers, Cafés und Restaurants für ein charmantes Flair. In der Wüstestätte Nr. 5 etwa findet sich das historische „Hochzeitshaus“ – im Mittelalter benutzten Paare vom Land diese Adresse zur Eheschließung. Mit seinen gerade mal 48 Quadratmetern ist es heute eines der kleinsten Hotels der Welt.

Für Unterhaltung im Schnoor sorgen unter anderem das Packhaustheater, das Theaterschiff Bremen sowie das Geschichtenhaus. Letzteres hat den Beinamen „lebendiges Museum“. Besucher werden hier nämlich während der Besichtigung von Akteuren begleitet, die dabei alte Bremer Persönlichkeiten darstellen. Darunter ist auch Heini Holtenbeen (Holzbein), der von 1835 bis 1909 im Schnoor lebte und nur Platt sprach. Durch einen Unfall hatte er ein steifes Bein, was ihm seinen Spitznamen einbrachte – und er war stadtbekannt, weil er auf dem Marktplatz stets Tabak schnorrte. Nahe der Weser erinnert heute ein Denkmal an dieses Original.

Die Kunstmeile Böttcherstraße

Bremens expressionistische Kunstgasse wurde vom hiesigen Kaffeekaufmann Ludwig Roselius ins Leben gerufen. Der Mann, der den koffeinfreien Kaffee in Bremen erfand, wünschte sich für seine Stadt ein Ensemble aus Handel, Kunst und Genuss. Zwischen 1922 und ’31 wurde sein Wunsch von den zwei Architekten und dem Bildhauer Bernhard Hoetger umgesetzt. Die Häuser an der 108 Meter kurzen Böttcherstraße waren damals weitgehend marode und sollten eigentlich abgerissen werden. Roselius ließ sie nach und nach instand setzen und verwandelte die Straße so in ein Gesamtkunstwerk aus Architektur und traditionellem Handwerk.

In dem altbremischen Patrizierhaus des 16. Jahrhunderts mit den Hausnummern 6 bis 10 verbirgt sich heute das Ludwig Roselius Museum, das Kunst und Kunsthandwerk vom Mittelalter bis zum Barock zeigt. Auch das Paula Modersohn-Becker Museum hat hier einen festen Platz, die Malerin (1876–1907) gilt als Wegbereiterin der Moderne und bekam in der Böttcherstraße als erste Frau der Welt eine eigene Dauerausstellung. Ebenfalls schön anzusehen und zu hören ist das Haus des Glockenspiels – zu jeder vollen Stunde erklingen 30 Meißner Porzellanglocken, und parallel dazu rotieren zehn geschnitzte Holztafeln an der Hausfront, die alte Seefahrer zeigen.

Das alternative Quartier „Viertel“

Wer es weniger touristisch mag, sollte einmal ins „Viertel“ spazieren. Vom Ostertorsteinweg geht es hinein in dieses alternative Quartier. Schon ein farbenfroh gespraytes Chamäleon an einer Hausfront nahe des Bremer Theaters macht klar: Dieses Viertel ist bunt! Street Art ist dort überall zu finden.

Individuelle Läden, Cafés, vegane Restaurants, Secondhand-Shops, Kulturzentren und Programmkinos gibt es hier ohne Ende. Viele Bars und Kneipen locken abends die Partygänger. Das „Bermuda-Dreieck“ aus den Straßen Fehrfeld, Römerstraße und Humboldtstraße zählt zu den Top-Ausgehmeilen, die Dichte an Kneipen und die Schnapsvariationen sind hier enorm hoch. Bremen-Neulinge müssen unbedingt einen Krabeldiwandenuff im „Eisen“ probieren – so heißt eine Kneipe im Sielwall 9, die seit über 25 Jahren Punk und Rock’n’Roll spielt und genau wie der Schnaps ein echtes Unikum ist.

Quelle: https://entdecke-deutschland.de/bundeslaender/bremen/was-ihr-in-der-hansestadt-nicht-verpassen-solltet/

Zwischen Rathaus und Roland: Unesco-Stadt Bremen

Wahrscheinlich verbinden die Meisten die Stadt Bremen als Erstes mit einem bekannten Märchen der Gebrüder Grimm: die „Bremer Stadtmusikanten“. Bekannt wurde die Hansestadt aber auch dadurch, dass zwei wichtige Sehenswürdigkeiten seit 2004 auf der Unesco-Weltkulturerbeliste stehen. Wie in einigen anderen deutschen Städten kann man auch in Bremen eine Rolandstatue besichtigen. Die wohl beeindruckendste frei stehende Statue ihrer Art wurde 1404 errichtet und symbolisiert seitdem für die Handels-, Markt- und Freiheitsrechte der Hansestadt.

Das Rathaus mit seinem funkelnden Dach

Daneben ist auch das Rathaus ein geschütztes Weltkulturerbe. Das ursprünglich gotische Gebäude stammt aus dem Jahr 1405. Im 17. Jahrhundert wurde die Fassade des Rathauses von dem Architekten Gabriel von Siedl und dem Bildhauer Julius Siedler erneuert und schmückt seitdem im Stil der Renaissance den Marktplatz: Zahlreiche Figuren, Symbole und Verzierungen erzählen in Stein gehauene Geschichten. Noch heute dient das Rathaus als Regierungs- und Senatssitz der freien Hansestadt Bremen. Bekannt ist das Gebäude eigentlich für sein grünes Dach – doch momentan funkelt es bronzefarben in der Sonne. Erst vor Kurzem wurden die Sanierungsarbeiten am Dach abgeschlossen, weshalb es wohl erst in zwanzig Jahren wieder seine charakteristisch grüne Farbe angenommen haben wird. Allerdings befinden sich auch im Rathaus viele Sehenswürdigkeiten.

Millionenfach verknotet

Zunächst wäre da der Senatssaal – ein Treffpunkt für die zwei Bürgermeister, die Senatoren und ihre Stadträte, die hier einmal pro Woche Sitzung halten. Auch der Oberbürgermeister der Seestadt Bremerhaven nimmt regelmäßig daran teil. Das Besondere an diesem Raum ist ein wertvoller Teppich, der aus insgesamt 19 Millionen Knoten besteht und den Bremer Schlüssel abbildet. Eine originalgetreue Nachbildung des ursprünglichen Teppichs kostete 110.000 Euro. Nicht weniger sehenswert ist die obere Rathaushalle, die  einst als Fest- und Sitzungssaal des Rates und des Gerichts diente. Auch eine interessante Tradition hat hier ihren Ursprung: Seit 1545 treffen sich in der Rathaushalle jährlich Kaufleute, Reeder und Kapitäne zum Erfahrungsaustausch bei einem sogenannten „Schaffermahl“. Der Raum ist mit Kunstwerken, allerlei Raritäten und vier prunkvoll von der 13 Meter hohen Decke hängenden Modellschiffen geschmückt. Doch trotz seiner 40 Meter Länge ist er nicht der größte Raum des Rathauses.

Zwischen Behaglichkeit und Feierstimmung

Der bis heute größte Saal wurde erst in den Jahren 1909 bis 1913 nachträglich ergänzt, es handelt sich dabei um den Festsaal des Rathauses. Das Landesparlament tagte hier nach dem Zweiten Weltkrieg, bis sein eigentlicher Tagungsort, das Haus der Bürgerschaft, von den Abgeordneten, bezogen werden konnte. Heutzutage finden im Festsaal besondere Feierlichkeiten statt, wie zum Beispiel der traditionelle Neujahrsempfang des Senats. Kleinere Feierlichkeiten werden im kleineren Kaminsaal ausgetragen, der sich durch eine behagliche, feierliche Atmosphäre auszeichnet. Diese erzeugen der namensgebende Kamin aus französischem Marmor, warmes schwarzbraunes Parkett, dunkelrote Damasttapete, eine weiße Stuckdecke und schwere Kristalllüster.

Walfischkierfer, Gobelins und Ledertapeten 

Zu den kleineren Sehenswürdigkeiten zählt die Wandelhalle. Sie befindet sich in der ersten Etage des Rathauses und führt in den Sitzungssaal des Kabinetts sowie zu den Büroräumen des Bürgermeisters. Allerdings ist sie mehr als ein bloßes Durchgangszimmer: In der Wandelhalle kann man eine eindrucksvolle Lampenkonstruktion aus einem Walfischkiefer bewundern. Außerdem sehr bekannt ist das Gobelinzimmer. Ursprünglich plante es der Architekt des neuen Rathauses, Gabriel von Siedl, als Büro des Bürgermeisters. Stattdessen wurde ein kleiner Empfangs- und Beratungsraum eingerichtet, in dem auch Eheschließungen möglich sind. Zuletzt ist die Güldenkammer von großer Bedeutung. Ihren Namen erhielt sie aufgrund der vergoldeten Ledertapeten, die in den Jahren von 1618 bis 1620 an ihren Wänden angebracht waren. Jedoch verwahrloste der zwar prunkvolle, aber ungenutzte Raum, bis er 1905 von Heinrich Vogeler im Jugendstil neu gestaltet wurde. Heute ist die Güldenkammer eines der wenigen vollständig im Jugendstil erhaltenen Zimmer.

Quelle: https://karpatenblatt.sk/bremen-rathaus-und-roland-unesco/

Eine Stadtrundfahrt durch Bremen (1963) (Video)

Gesicht und Gesichter von Bremen (1965) (Video)

Die Bremer Stadtmusikanten

“Weißt du was”, sprach der Esel, “ich gehe nach Bremen und werde dort Stadtmusikant, geh mit und lass dich auch bei der Musik annehmen…” Und der Esel, der Hund, die Katze und der Hahn machten sich gemeinsam auf den Weg nach Bremen….

Auch wir haben uns nach Bremen begeben, zwar nicht um Stadtmusikant zu werden, aber wir wollten ein bißchen Bremer Stadtluft schnuppern und die Stadt erkunden. Klar, dass wir uns auch nach dem wahrscheinlich bekanntesten Wahrzeichen Bremens umgesehen haben.

Das Märchen

Die Brüder Grimm haben das Volksmärchen “Die Bremer Stadtmusikanten” geschrieben und 1819 in den Kinder- und Hausmärchen veröffentlicht.

Das Märchen erzählt von 4 Tieren – dem Esel, dem Hund, der Katze und dem Hahn. Alle diese Tiere sind alt geworden und nützen ihren Besitzern nicht mehr. Bevor sie getötet werden, können sie entkommen. Zufällig treffen die Tiere aufeinander und folgen dem Vorschlag des Esels nach Bremen zu gehen. Dort wollen sie als Stadtmusikanten ihren Lebensunterhalt verdienen. Die Nacht müssen die Tiere in einem Wald verbringen. Glücklicher Weise entdecken sie ein Räuberhaus. Mit lautem Gesang verscheuchen sie die Räuber und beschließen für immer in dem kleinen Haus im Wald zu bleiben.

Bremer Stadtmusikanten

Schon 1938 kamen in Bremen die ersten Überlegungen auf, ein Denkmal für die Bremer Stadtmusikanten zu errichten. Gerhard Marcks, ein Bildhauer, setzte die Idee schließlich um und so konnte 1953 eine Bronzestatue errichtet werden. Sehr beliebt waren die Stadtmusikanten zunächst nicht. Die Bremer fanden die Tiere nicht lustig genug. Dennoch entwickelte sich die Plastik neben dem Bremer Roland zum Wahrzeichen der Stadt.
Die Stadtmusikanten stehen an der Westseite des Rathauses und werden gerne von den Stadtbesuchern als Fotomotiv und Wunscherfüller besucht. Wer die Vorderbeine des Esels anfasst, dem würde ein Wunsch in Erfüllung gehen – so heißt es.
Heute steht die Skulptur unter Denkmalschutz.

Wer durch Bremen läuft “stolpert” nahezu überall über die Bremer Stadtmusikanten. Nicht nur in Souveniershops sondern von den gemalten Tieren bis hin zu einer Neugestaltung – es gibt überall etwas zu entdecken.

Neben der Bürgerschaft haben wir zum Beispiel die kunterbunten Stadtmusikanten der Bremer LeseLust entdeckt. Die Tiere lesen hier in Büchern. Hund und Katze haben es sich dabei auf dem Rücken des Esels bequem gemacht.
In der Böttcherstraße findet man steinerne Stadtmusikanten des Künstlers Engelhardt Tölken und aus Holz stehen sie im Schnoorviertel.
Aber auch als Streetart haben wir die Stadtmusikanten entdeckt.

Quelle: https://vonortzuort.reisen/deutschland/bremen/bremen-stadt/bremer-stadtmusikanten/

Die Bremer Stadtmusikanten. Ein Märchen der Brüder Grimm

Es hatte ein Mann einen Esel, der schon lange Jahre die Säcke unverdrossen zur Mühle getragen hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende gingen, so daß er zur Arbeit immer untauglicher ward. Da dachte der Herr daran, ihn aus dem Futter zu schaffen, aber der Esel merkte, daß kein guter Wind wehte, lief fort und machte sich auf den Weg nach Bremen; dort, meinte er, könnte er ja Stadtmusikant werden. Als er ein Weilchen fortgegangen war, fand er einen Jagdhund auf dem Wege liegen, der jappte wie einer, der sich müde gelaufen hat. «Nun, was jappst du so, Packan?» fragte der Esel. «Ach,» sagte der Hund, «weil ich alt bin und jeden Tag schwächer werde, auch auf der Jagd nicht mehr fort kann, hat mich mein Herr wollen totschlagen, da hab ich Reißaus genommen; aber womit soll ich nun mein Brot verdienen?» – «Weißt du was?» sprach der Esel, «ich gehe nach Bremen und werde dort Stadtmusikant, geh mit und laß dich auch bei der Musik annehmen. Ich spiele die Laute und du schlägst die Pauken.» Der Hund war’s zufrieden, und sie gingen weiter. Es dauerte nicht lange, so saß da eine Katze an dem Weg und macht ein Gesicht wie drei Tage Regenwetter. «Nun, was ist dir in die Quere gekommen, alter Bartputzer?» sprach der Esel. «Wer kann da lustig sein, wenn’s einem an den Kragen geht,» antwortete die Katze, «weil ich nun zu Jahren komme, meine Zähne stumpf werden, und ich lieber hinter dem Ofen sitze und spinne, als nach Mäusen herumjagen, hat mich meine Frau ersäufen wollen; ich habe mich zwar noch fortgemacht, aber nun ist guter Rat teuer: wo soll ich hin?» – «Geh mit uns nach Bremen, du verstehst dich doch auf die Nachtmusik, da kannst du ein Stadtmusikant werden.» Die Katze hielt das für gut und ging mit. Darauf kamen die drei Landesflüchtigen an einem Hof vorbei, da saß auf dem Tor der Haushahn und schrie aus Leibeskräften. «Du schreist einem durch Mark und Bein,» sprach der Esel, «was hast du vor?» – «Da hab’ ich gut Wetter prophezeit,» sprach der Hahn, «weil unserer lieben Frauen Tag ist, wo sie dem Christkindlein die Hemdchen gewaschen hat und sie trocknen will; aber weil morgen zum Sonntag Gäste kommen, so hat die Hausfrau doch kein Erbarmen und hat der Köchin gesagt, sie wollte mich morgen in der Suppe essen, und da soll ich mir heut abend den Kopf abschneiden lassen. Nun schrei ich aus vollem Hals, solang ich kann.» – «Ei was, du Rotkopf,» sagte der Esel, «zieh lieber mit uns fort, wir gehen nach Bremen, etwas Besseres als den Tod findest du überall; du hast eine gute Stimme, und wenn wir zusammen musizieren, so muß es eine Art haben.» Der Hahn ließ sich den Vorschlag gefallen, und sie gingen alle vier zusammen fort.

Sie konnten aber die Stadt Bremen in einem Tag nicht erreichen und kamen abends in einen Wald, wo sie übernachten wollten. Der Esel und der Hund legten sich unter einen großen Baum, die Katze und der Hahn machten sich in die Äste, der Hahn aber flog bis an die Spitze, wo es am sichersten für ihn war. Ehe er einschlief, sah er sich noch einmal nach allen vier Winden um, da deuchte ihn, er sähe in der Ferne ein Fünkchen brennen, und rief seinen Gesellen zu, es müßte nicht gar weit ein Haus sein, denn es scheine ein Licht. Sprach der Esel: «So müssen wir uns aufmachen und noch hingehen, denn hier ist die Herberge schlecht.» Der Hund meinte: «Ein paar Knochen und etwas Fleisch dran täten ihm auch gut.» Also machten sie sich auf den Weg nach der Gegend, wo das Licht war, und sahen es bald heller schimmern, und es ward immer größer, bis sie vor ein helles, erleuchtetes Räuberhaus kamen. Der Esel, als der größte, näherte sich dem Fenster und schaute hinein. «Was siehst du, Grauschimmel?» fragte der Hahn. «Was ich sehe?» antwortete der Esel, «einen gedeckten Tisch mit schönem Essen und Trinken, und Räuber sitzen daran und lassen’s sich wohl sein.» – «Das wäre was für uns,» sprach der Hahn. «Ja, ja, ach, wären wir da!» sagte der Esel. Da ratschlagten die Tiere, wie sie es anfangen müßten, um die Räuber hinauszujagen und fanden endlich ein Mittel. Der Esel mußte sich mit den Vorderfüßen auf das Fenster stellen, der Hund auf des Esels Rücken springen, die Katze auf den Hund klettern, und endlich flog der Hahn hinauf, und setzte sich der Katze auf den Kopf. Wie das geschehen war, fingen sie auf ein Zeichen insgesamt an, ihre Musik zu machen: der Esel schrie, der Hund bellte, die Katze miaute und der Hahn krähte. Dann stürzten sie durch das Fenster in die Stube hinein, daß die Scheiben klirrten. Die Räuber fuhren bei dem entsetzlichen Geschrei in die Höhe, meinten nicht anders, als ein Gespenst käme herein, und flohen in größter Furcht in den Wald hinaus. Nun setzten sich die vier Gesellen an den Tisch, nahmen mit dem vorlieb, was übriggeblieben war, und aßen nach Herzenslust.

Wie die vier Spielleute fertig waren, löschten sie das Licht aus und suchten sich eine Schlafstelle, jeder nach seiner Natur und Bequemlichkeit. Der Esel legte sich auf den Mist, der Hund hinter die Tür, die Katze auf den Herd bei der warmen Asche, der Hahn setzte sich auf den Hahnenbalken, und weil sie müde waren von ihrem langen Weg, schliefen sie auch bald ein. Als Mitternacht vorbei war und die Räuber von weitem sahen, daß kein Licht mehr im Haus brannte, auch alles ruhig schien, sprach der Hauptmann: «Wir hätten uns doch nicht sollen ins Bockshorn jagen lassen,» und hieß einen hingehen und das Haus untersuchen. Der Abgeschickte fand alles still, ging in die Küche, ein Licht anzünden, und weil er die glühenden, feurigen Augen der Katze für lebendige Kohlen ansah, hielt er ein Schwefelhölzchen daran, daß es Feuer fangen sollte. Aber die Katze verstand keinen Spaß, sprang ihm ins Gesicht, spie und kratzte. Da erschrak er gewaltig, lief und wollte zur Hintertüre hinaus, aber der Hund, der da lag, sprang auf und biß ihn ins Bein, und als er über den Hof an dem Miste vorbeikam, gab ihm der Esel noch einen tüchtigen Schlag mit dem Hinterfuß; der Hahn aber, der vom Lärmen aus dem Schlaf geweckt und munter geworden war, rief vom Balken herab: «Kikeriki!» Da lief der Räuber, was er konnte, zu seinem Hauptmann zurück und sprach: «Ach, in dem Haus sitzt eine greuliche Hexe, die hat mich angehaucht und mit ihren langen Fingern mir das Gesicht zerkratzt. Und vor der Tür steht ein Mann mit einem Messer, der hat mich ins Bein gestochen. Und auf dem Hof liegt ein schwarzes Ungetüm, das hat mit einer Holzkeule auf mich losgeschlagen. Und oben auf dem Dache, da sitzt der Richter, der rief: ‘Bringt mir den Schelm her!’ Da machte ich, daß ich fortkam.» Von nun an getrauten sich die Räuber nicht weiter in das Haus, den vier Bremer Musikanten gefiel’s aber so wohl darin, daß sie nicht wieder heraus wollten.

Quelle: https://www.grimmstories.com/de/grimm_maerchen/die_bremer_stadtmusikanten

Die Bremer Stadt∙musikanten (Text & Audio)

Die Bremer Stadtmusikanten (TV-Film)

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